Kinder kriegen ist ansteckend



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Frauen mit Kindern im Familienkreis werden häufiger Schwanger

Nachwuchs im engeren Familienkreis erhöht offenbar die Bereitschaft zum Kinder kriegen. Laut Darstellung von Forschern des Instituts für Demografie in Wien wirken Kinder im Familienumfeld regelrecht ansteckend.

Wie die Fachzeitschrift „Apotheken Umschau“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, haben die Wissenschaftler Instituts für Demografie in Wien herausgefunden, dass bislang Kinderlose eher bereit sind ein Kind zu bekommen, wenn im engeren Familienkreis bereits Nachwuchs besteht.

Bekommt zum Beispiel die Schwester oder der Bruder einer Frau im gebährfähigen Alter ein Kind, verdoppelt sich die Wahrscheinlichkeit, dass sie selber innerhalb des nächsten Jahres schwanger wird, berichtet die „Apotheken Umschau“ über die Ergebnisse der Forscher des Instituts für Demografie in Wien. Die Wissenschaftler hatten im Rahmen ihrer Studie die Daten von 110.000 norwegischen Geschwisterpaaren untersucht und dabei festgestellt, dass nach einer Geburt im engeren Familienumfeld Frauen – gegenüber dem Durchschnitt der kinderlosen Frauen – deutlich häufiger eigenen Nachwuchs zeugen. Der Kinderwunsch wächst offenbar, sobald die Frauen den Nachwuchs im Familienkreis erleben. Im Umkehrschluss würde dies jedoch bedeuten, dass bei mangelndem Nachwuchs im engeren Familienkreis, die Kinderlosen weit öfter ohne eigene Kinder blieben. (fp)

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Bild: JMG / pixelio.de

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